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Unser Besuch im deutschen Technikmuseum (23.06.2015)

Am 23.06.2015 fand eine hochinteressante Führung für die Mitglieder und Freunde der DIV Berlin durch das Deutsche Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg statt, die sachkundig und kompetent von Frau Dr. Tjoa.-Bonatz durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Führung war die chinesische Dschunke „Tek Sing“ (zu deutsch: „Wahrer Stern“), die ein Schicksal erlitt, das dem der „Titanic“ vergleichbar ist, sodass man hier von der „Titanic des Fernen Ostens“ sprechen kann. In der Nacht zum 05.02.1822 (genau 90 Jahre vor der „Titanic“) sank die „Tek Sing“ beim Lingga-Archipel in der Straße von Malakka vor der Küste Sumatras. Das Schiff – das von Amoy in Ostchina nach Batavia (heute Jakarta) auf Java unterwegs war - war auf auf ein Riff gelaufen, zerschellte und ging sofort unter. Für 2 000 schlafende Bootsinsassen (davon 1 600 Auswanderer, die im damals holländischen Indonesien auf ein besseres Leben hofften) war dies der sichere Tod. Das Schiff (moderne Navigation stand nicht zur Verfügung, man verließ sich auf tradierte Schifffahrtswege) war immer in Küstennähe gefahren, zuerst an der Südküste Chinas, dann an der Küste Indochinas (heutiges Vietnam) und von dort in Richtung Java. Nach zwei Tagen rettete ein britisches Schiff, das Opium schmuggelte, 190 Menschen, die – trotz der allgegenwärtigen Haifische – noch am Leben waren. Mehr konnte das Schiff nicht aufnehmen. Erst 1999 wurde das Schiffswrack entdeckt und gehoben. Unter anderem befanden sich an Bord 350 000 Stück Porzellan, Handels- und Alltagsgegenstände etc. Selbst eine Opiumwaage war an Bord, so dass man davon ausgehen kann, dass das Schiff auch Opium für Java an Bord hatte. Teile der gehobenen Ladung sowie ein Schiffsmodell befinden heute sich im Museum. Ein Film von der Bergung rundete das Ganze ab.
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Am 23.06.2015 fand eine hochinteressante Führung für die Mitglieder und Freunde der DIV Berlin durch das Deutsche Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg statt, die sachkundig und kompetent von Frau Dr. Tjoa.-Bonatz durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Führung war die chinesische Dschunke „Tek Sing“ (zu deutsch: „Wahrer Stern“), die ein Schicksal erlitt, das dem der „Titanic“ vergleichbar ist, sodass man hier von der „Titanic des Fernen Ostens“ sprechen kann. In der Nacht zum 05.02.1822 (genau 90 Jahre vor der „Titanic“) sank die „Tek Sing“ beim Lingga-Archipel in der Straße von Malakka vor der Küste Sumatras. Das Schiff – das von Amoy in Ostchina nach Batavia (heute Jakarta) auf Java unterwegs war - war auf auf ein Riff gelaufen, zerschellte und ging sofort unter. Für 2 000 schlafende Bootsinsassen (davon 1 600 Auswanderer, die im damals holländischen Indonesien auf ein besseres Leben hofften) war dies der sichere Tod. Das Schiff (moderne Navigation stand nicht zur Verfügung, man verließ sich auf tradierte Schifffahrtswege) war immer in Küstennähe gefahren, zuerst an der Südküste Chinas, dann an der Küste Indochinas (heutiges Vietnam) und von dort in Richtung Java. Nach zwei Tagen rettete ein britisches Schiff, das Opium schmuggelte, 190 Menschen, die – trotz der allgegenwärtigen Haifische – noch am Leben waren. Mehr konnte das Schiff nicht aufnehmen. Erst 1999 wurde das Schiffswrack entdeckt und gehoben. Unter anderem befanden sich an Bord 350 000 Stück Porzellan, Handels- und Alltagsgegenstände etc. Selbst eine Opiumwaage war an Bord, so dass man davon ausgehen kann, dass das Schiff auch Opium für Java an Bord hatte. Teile der gehobenen Ladung sowie ein Schiffsmodell befinden heute sich im Museum. Ein Film von der Bergung rundete das Ganze ab.
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